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Friday, January 30, 2015

Friedrich Heckmann:

Vulkane und Risiko, oder STS mal ganz praktisch
Friedrich Heckmann

Soziologie bei Vulkanen, wie geht das denn? Bereits 2012 haben die Geographin Amy Donovan, der Vulkanologe Clive Oppenheimer, und der Polarforscher und Wissenschaftsphilosoph Michael Bravo, allesamt Geowissenschaftler der Universität Cambridge, eine Studie zu aktuellen Tendenzen der Vulkanologie verfasst. Unter dem Titel "Social studies of volcanology: knowledge generation and expert advice on active volcanoes" wenden die Autoren Methoden der Science and Technology Studies (STS) auf die gute alte Vulkanologie an.  Die erfrischende und aufschlussreiche Studie möchte ich kurz vorstellen und auch einige persönliche Überlegungen zur Vorsorge vor Naturkatastrophen anführen.

Monday, November 12, 2012

140 years ago - a devastating storm surge in the Baltic Sea

Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht erinnert an die schwerste Sturmflut am 13. November 1872 in der westlichen Ostsee, und erinnert daran, daß diese Gefahr weiterhin besteht und zukünftig vermutlich erhöht sein wird. Ein neues Instrument zeigt an, welche Gebiete bei welcher Sturmfluthöhe geschützt werden müssen.

Die Ostsee-Sturmflut

vom 13. November 1872

Webseite informiert über Küstenschutzbedarf heute und in Zukunft


"Bewohner, die heute an der deutschen Ostseeküste leben, haben noch nie solch eine schwere Sturmflut erlebt wie ihre Vorfahren vor 140 Jahren am 12. / 13. November 1872. – Glücklicherweise, denn heute ist das etwa 1700 Quadratkilometer große Gebiet an der Ostseeküste, das vor solch hohen Wasserständen geschützt werden muss, mit rund 1,7 Millionen Einwohnern viel dichter besiedelt und stärker genutzt als damals. Auch in Zeiten des Klimawandels ist es jedoch unerlässlich, dass Bewohner, Investoren und Politiker ein realistisches Gefahrenbewusstsein bezüglich Sturmfluten haben. Denn bis Ende des Jahrhunderts könnte eine Sturmflut, wie die vom 13. November 1872 vor allem durch den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg höher auflaufen. So könnte der Küstenschutzbedarf an der deutschen Ostseeküste bis Ende des Jahrhunderts um etwa 25 Prozent zunehmen. Auf einer Webseite zeigt das Norddeutsche Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht jetzt, welche Gebiete an der deutschen Ostseeküste heute vor Sturmfluten geschützt werden und welche Ende des Jahrhunderts vor möglicherweise höheren Sturmfluten geschützt werden müssten: www.kuestenschutzbedarf.de."