Friday, November 15, 2013

Christian und Haiyan

In den letzten 2 Wochen gab es zwei sehr schwere Stürme mit erheblichen Schäden - in Nordeuropa "Christian" und im Westpazifik "Haiyan". In unmittelbarer Nähe von COP 19 überrascht es nicht, dass in den Medien ein definitiver Zusammenhang mit dem menschgemachten Klimawandel hergestellt wurde (etwa hier im  Morgenmagazin von ZDF und ARD.

Inzwischen hat das Seewetteramt des Deutschen Weterdienstes Stellung bezogen zu beiden Ereignissen - Christian und Haiyan.


Zu kompliziert für die Jugend


Mich erreichte diese Anfrage:

"bei Schekker (www.schekker.de), dem Jugendmagazin der Bundesregierung, dreht sich nächsten Monat alles rund um das Thema "Fernweh". In Erfahrungsberichten, Filmbeitträgen, Votings und Co wird das Thema von jungen Autoren für junge Leser unter die Lupe genommen.

Im Experten-Interview würden wir gerne mit Ihnen die Klimafolgen des Reisens beleuchten. Was passiert eigentlich mit unserer Umwelt durch unsere "Reisewut"? Kann man nachhaltig reisen?

Das Interview wurde von einem unserer jungen Autoren in enger Absprache mit der Redaktion vorbereitet. Da unsere Autoren in ganz Deutschland verteilt sind, könnte das Interview auch telefonisch stattfinden."

Monday, November 11, 2013

Brauchen wir ein neues umweltwissenschaftliches Ethos?

 Reiner Grundmann und Hans von Storch

Die Umweltwissenschaft ist in Verruf geraten. Verschiedene Skandale jüngeren Datums zeigen, dass Umweltwissenschaftler durchaus nicht immer dem Feynmanschen Ideal folgen in ihrer Arbeit, wonach „Wissenschaftliche Arbeit eine spezielle Art von Ehrlichkeit erfordert, die sich nicht darauf beschränkt, nicht zu lügen. Sie verlangt, dass man jede mögliche Schwachstelle der eigenen Argumentation offen legt, jeden möglichen Einwand gegen sein Ergebnis diskutiert und, wenn er nicht entkräftet werden kann, ihn zusammen mit dem Ergebnis mitteilt.“ Doch das erwartet die Gesellschaft, und deshalb vertraut sie gemeinhin wissenschaftlichen Erkenntnissen. Insbesondere Entscheidungsträger führen die Wissenschaft als Autorität an, wenn es um die Formulierung und Durchsetzung von politischen Zielen geht. Klimapolitik ist ein herausragendes Beispiel, und die Klimawissenschaft hat für skandalträchtige Schlagzeilen gesorgt. Wenn also die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit auf dem Spiel steht, sollte die Frage des Verhaltens von Wissenschaftlern etwas genauer betrachtet werden, ebenso wie die Erwartungen der Gesellschaft Umweltwissenschaft und Wissenschaftlern.

Tuesday, November 5, 2013

Can Philosophy enlighten climate science, part II

Today I would like to present an argument by the German philosopher Gregor Betz, In defence of the value free ideal, published in European Journal for Philosophy of Science (2013) 3:207–220.

Betz makes the case for maintaining the ideal of a value free science. He thus touches upon issues we have discussed many times on this blog, mainly under the labels of advocacy or honest brokering. Betz is a philosopher and approaches the question from a different angle. Conceptual analysis and logical inference are major tools for the job. Some may find the argument lengthy or tedious, but I find it illuminating.

Thursday, October 24, 2013

Can Philosophy enlighten climate science?

In recent weeks several threads here on Klimazwiebel have raised the question if the social sciences and humanities can play a role in the discussion of climate research, and if so, which. I think this is an important question and suggest to discuss exemplary texts in the following months.

Saturday, October 12, 2013

Debunking sceptical propaganda

Debunking sceptical propaganda - this is the programme of Naomi Oreskes and Erik Conway's book Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming. I have written a review which is published in BioSocieties. Here is the teaser:
The plot of the book is simple: we would have made more progress in policymaking had not a bunch of contrarian self-stylized experts tried to undermine faith in the knowledge base for regulation. Their motivation was a belief in free market principles with a dose of anti-communism. They have combined both motives to reject government intervention, to promote the freedom of enterprise and to attack environmentalists as ‘socialists in disguise’. This ideological influence made them blind to the facts, in fact led them to ‘deny the science’. The US media, following a professional norm of journalistic balance, have amplified the false truths propagated by the contrarians. Nearly all of the elements of this plot are axioms or shared beliefs of environmentalists and some climate scientists. The partisan account provided here thus merits special scrutiny.
Read the whole review here.

Wednesday, October 9, 2013

Befragung der Universität Hamburg zum Thema „Medien, Wissenschaft und Klimawandel“

Teilnehmer gesucht für Befragung der Universität Hamburg zum Thema „Medien, Wissenschaft und Klimawandel“ 

Für eine Befragung der Forschergruppe „Public Discourse on Climate Change“ der Universität Hamburg (KlimaCampus) werden Teilnehmer gesucht.

Der Fragebogen umfasst Fragen zum Mediennutzungsverhalten sowie Meinungen zu bestimmten Themen von Gesellschaft und Wissenschaft, insbesondere zum Klimawandel. Zielsetzung des Projektes ist es, mehr darüber zu erfahren, wie die Menschen den Klimawandel in den traditionellen Massenmedien und in Online-Medien wahrnehmen.

Die Befragung dauert etwa 20 Minuten. Hier ist der Link für den Fragebogen: http://mingle.respondi.com/uc/main/5d79/?a=3

Das Projektteam – Professor Irene Neverla, Dr. Monika Taddicken und Ines Schaudel, M.A. – freut sich über jede/n Teilnehmer/in! Nähere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier: (http://l.hh.de/WXwBUK).

Sunday, October 6, 2013

Wozu braucht die Klimaforschung die Geisteswissenschaften?

Ich gebeten worden, zur "Nacht des Wissens" am 2. November 2013 an der Universität Hamburg beizutragen. Als Thema habe ich gewählt:
  Wozu braucht die Klimaforschung die Geisteswissenschaften?

Frage an die Klimazwiebel-Leser- und -Diskutanten: Welche Antworten habt Ihr auf diese Frage?

Saturday, October 5, 2013

Underdetermination - a relevant concept for climate science?

During a visit to ETHZ, a philosopher of science lead my atttention to a concept named "underdetermination", of which I was unaware. She gave me the paper of 
Martin Carrier: Underdetermination as an epistemological test tube: Expounding hidden values of the scientific community. Synthese (2011) 180:189–204 DOI 10.1007/s11229-009-9597-6, 

Tuesday, October 1, 2013

Behind the scenes

The International Institute for Sustainable Development (IISD) has published an account of the negotiations of the Summary for Policymakers document. The whole thing is an interesting read. I quote two passages below, one on the 'pause' of global warming, the other on climate sensitivity.
h/t Judy Curry

Evaluation of Climate Models: Participants debated extensively the text dealing with simulated and observed trends in global mean surface temperature in the long and short term.