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| Blick von der Terrasse der HafenCityUniversität |
Monday, October 20, 2014
ExtremWetterKongress in Hamburg, 6. - 10. Oktober
by
Werner Krauss
Bericht vom 1. Tag des Extremwetterkongresses in der
HafenCityUniversität (6.10.2014)
Schwere Unwetter und
Rekordtemperaturen in Deutschland: Auf dem Extremwetterkongress 2014 mit dem
Thema „Wetter, Wasser, Waterkant“ diskutieren Experten und Wissenschaftler „die
jüngsten Ereignisse“ und ordnen diese in größere Zusammenhänge ein, so die
Veranstalter. Die größeren Zusammenhänge, das ist ganz offensichtlich der
Klimawandel. Dieser steht am ersten Tag denn auch auf der Pressekonferenz am
Morgen und in den Keynotes am Nachmittag im vollbesetzten Hörsaal der
HafenCityUniversität im Mittelpunkt.
Sunday, October 19, 2014
"Wissenschaft trifft Kunst ": Ein Bericht aus der HfbK
by
Werner Krauss
Einige Eindrücke von
der Begehung der Ausstellung und vom Symposium am 16. Oktober in der Hochschule
für bildende Künste:
Morgens fand eine gemeinsame Begehung der Ausstellung statt:
die KünstlerInnen zeigten ihre Werke „ihren“ WissenschaftlerInnen, bei und mit
denen sie gearbeitet hatten. Laura Reichwald und Katja Lell führten jeweils
Filme vor, in denen Parallelen zwischen der Erforschung der geologischen
Schicht (Vulkan Ätna bzw. Labor der Bodenkunde) und der des menschlichen Körpers
gezogen wurden. Jessica Leinen verwandelte Rechenfehler, die in der
theoretischen Meteorologie vorkommen, zurück in – ebenfalls fehlerhafte –
„real“ gezeichnete Meereswellen. Philip Prinz und Hagen Schümann „erfanden“
eigene wissenschaftliche Verfahren um daraus weiße Flecken auf verbranntem
Backpapier (Prinz) bzw. gescannte und gedruckte Flächen aus hunderten von zerknüllten
und lackierten Papieren (Schümann) herzustellen. Reto Buser ließ vor einer Fensterscheibe
auf einer speziell präparierten Fläche in einer Simulation Tautropfen
entstehen, und Alice Peragine lieferte in Ausschnitten eine VJ-Performance, eine
live kreierte Sound- und Videoscape des Klimarechenzentrums und der
Datengewinnung. Die WissenschaftlerInnen bekamen so in den Räumen der HfbK ihre
eigene Welt aus völlig unerwarteten Blickwinkeln vielfach gebrochen
zurückgespiegelt. Es entwickelten sich Dialoge geprägt von großer Neugier und
gegenseitiger Achtung, über Disziplin- und andere Grenzen hinweg.
Wednesday, October 15, 2014
Tom Crowley - interview
by
Hans von Storch
In February 2014, we (Heinz Wanner, Gabi Hegerl and myself) did the last interview with the late formidable Tom Crowley. It has now been published in the Newsletter "Dust" of PAGES (No. 22, 1145-115)
His web-page at U Edinburgh is still running; we will try to transfer it to another provider to make sure that it can be read also in future.
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Tuesday, October 14, 2014
"Kunst trifft Wissenschaft" in der HFBK in Hamburg, 16. Oktober
by
Hans von Storch
Wissenschaft trifft Kunst
Abschlusspräsentation des Kooperationsprojekts zwischen Künstler/innen
der HFBK und Klimaforscher/innen des Exzellenzclusters CliSAP:
Symposium mit
Beiträgen von Friedrich von Borries | Frauke Feser | Dirk C. Fleck |
Sacha Kagan | Vera Tollmann | Simone Rödder | Hans von Storch u.a.
16. Oktober 2014 | 14 bis 19 Uhr
HFBK Hamburg, Lechenfeld 2, Hörsaal (Raum 229)
HFBK Hamburg, Lechenfeld 2, Hörsaal (Raum 229)
Ausstellung mit Arbeiten von Reto Buser | Jessica Leinen | Katja Lell | Alice Peragine | Philip Prinz | Laura Reichwald | Hagen Schümann
Eröffnung | 8. Oktober 2014 | 19 Uhr
Finissage | 16. Oktober 2014 | 19 Uhr
Galerie der HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2, 2. Stock
Thursday, October 9, 2014
input needed - synergies of climate science and art
by
Hans von Storch
In the center of Excellence CliSAP at Hamburg University, a program embedding artists in the scientific process has been initiated, and I have been asked to comment on the potential of such an effort. Are there Klimazwiebel readers who have some suggestions for this topic? I have my own ideas, but I wonder what others have thought about this.
Hans von Storch
Hans von Storch
Wednesday, October 8, 2014
Climate Change Challenges and Problems - Introductory statement of Hans von Storch
by
Hans von Storch
At the EMS2014 conference in Prague, a public discussion event "Climate Change:
reality without myths" was organized, with Daniela Jacob, Rasmus Benestad and Hans von Storch. The discussant were asked to address different issues, and I was asked to deal with "Climate Change Challenges and Problems". The audience was made up of participants of the conference and by interested citizens of Prague. The evolving discussion was not too lively, and I perceived the question as either of a more traditional skeptic type (by a geologists, who demanded a greater say of his discipline), and of a activist type by younger (presumably) scientists - thus a discussion which could have taken place in much the same way 15 years ago.
reality without myths" was organized, with Daniela Jacob, Rasmus Benestad and Hans von Storch. The discussant were asked to address different issues, and I was asked to deal with "Climate Change Challenges and Problems". The audience was made up of participants of the conference and by interested citizens of Prague. The evolving discussion was not too lively, and I perceived the question as either of a more traditional skeptic type (by a geologists, who demanded a greater say of his discipline), and of a activist type by younger (presumably) scientists - thus a discussion which could have taken place in much the same way 15 years ago.
Thursday, September 18, 2014
Sirens for New York
by
@ReinerGrundmann
Just in time for the UN Global Climate Summit in New York two big beasts in the climate debate have addressed the media. Nicolas Stern is a leading voice of a new report and Naomi Klein has a new book out. Both have been featured in the Guardian by journalists largely sympathetic to them. Fiona Harvey covered Stern, Suzanne Goldenberg Naomi Klein.
Friday, September 12, 2014
What happened to the ozone hole?
by
@ReinerGrundmann
(Source: NASA)
Apparently it is recovering, so this should be good news. The media has picked up on a press release from WMO and UNEP. This good news is framed as a role model to follow for climate policy.
Friday, September 5, 2014
Was würde Talleyrand zur heutigen Klima- und Energiepolitik sagen?
by
Hans von Storch
Was würde
Talleyrand zur
heutigen Klima-
und Energiepolitik
sagen?
fragt und beantwortet Serten.
Talleyrand würde
Fragen von
internationalem
Interesse und
solche, die
regional relevant
sind, deutlich
trennen. Er wäre
vermutlich
ziemlich skeptisch
gegenüber einem
globalen
Lösungsansatz bei
Klimafragen. Wieso
redet man über
globales Klima,
Klima ist regional
und sehr
unterschiedlich.
Nehmen Sie die
unsere Freunde,
die Engländer.
Deren schreckliche
Küche kann etwas
Erwärmung nur
guttun. Ob die
britischen
Bourgmestre nun
Sonnenschirme,
Ruderboote oder
Streusalz kaufen
sollen, ist eine
regionale Frage.
Da genügt es,
Monsieur Herschel,
den englischen
Chefastronom zu
fragen.
Er würde sich weniger mit Atmosphärenchemie ("Lavoisier und Co, die Sorte Leute sind der Tod jeder gehobenen Konversation") als mit der Politik- und Verwaltungsstrategie beschäftigen. Diese IPCC ist doch nur eine Statistikbehörde, comment ce dit? Eine Fachbehörde mit eine Mandat einer Gebietskörperschaft. Seit wann fragt man Buchhalter, wenn es um Politik geht? Warum haben Sie nicht diese IPCC-Berichte vom Militär machen lassen, wie das le président americain Nixon 1969 vorgeschlagen hat? Wetterfrösche und Rechenmaschinen hatten die schon. "Grünhauseffekt" und "Sauerregen" hätte besser ein ziviles Standbein des Militär übernommen.(vgl. Kai F. Hünemörder: Die Frühgeschichte der globalen Umweltkrise ..2004) Ob Sie das nun OTAN oder NATO nennen, Sie hätten sich doppelte Geldausgaben und etlichen Ärger mit diese heutige Girondiste, diese Grüne gespart.
Diese Klimakonferenzen sind so langweilig und ergebnislos wie ein Empfang im Pfarrhaus in einem Roman von Mlle Austen. Eine XYZ-Affäre ohne Aussicht auf Erfolg. Sehen Sie, der Wiener Kongreß war amüsant, kurz, galant und effizient. Auch mit dem Ozonschild und dem Ozonloch hat das so funktioniert. Bei diese FCKW gab es keine wissenschaftliches Konsens-Tutu, aber sehr gelungene Protokolle, erst in Wien, dann in Montréal. Es wurde politisch gehandelt, als praktikable Lösungen auf dem Tisch lagen. So soll das auch sein.
Er würde abschließend amüsiert feststellen, daß die Deutschen zwar die Kernenergie fürchten wie sonst nichts in der Welt. Aber mehr noch das große Frankreich - das unter anderem das überalterte, erdbebengefährdete, grenznahe Kernkraftwerk Fessenheim weiter unbeschadet betreiben darf. Das abzuschalten, wäre doch, wenn man wirklich wollte, wie einst beim Duc Enghien mit 300 Dragonern an einem Tag zu erledigen. Diese Energiewende ist schlimmer als ein Verbrechen, sie ist ein Fehler ;)
fragt und beantwortet Serten.
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| Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Porträt von François Gérard (1808), WP Commons |
Er würde sich weniger mit Atmosphärenchemie ("Lavoisier und Co, die Sorte Leute sind der Tod jeder gehobenen Konversation") als mit der Politik- und Verwaltungsstrategie beschäftigen. Diese IPCC ist doch nur eine Statistikbehörde, comment ce dit? Eine Fachbehörde mit eine Mandat einer Gebietskörperschaft. Seit wann fragt man Buchhalter, wenn es um Politik geht? Warum haben Sie nicht diese IPCC-Berichte vom Militär machen lassen, wie das le président americain Nixon 1969 vorgeschlagen hat? Wetterfrösche und Rechenmaschinen hatten die schon. "Grünhauseffekt" und "Sauerregen" hätte besser ein ziviles Standbein des Militär übernommen.(vgl. Kai F. Hünemörder: Die Frühgeschichte der globalen Umweltkrise ..2004) Ob Sie das nun OTAN oder NATO nennen, Sie hätten sich doppelte Geldausgaben und etlichen Ärger mit diese heutige Girondiste, diese Grüne gespart.
Diese Klimakonferenzen sind so langweilig und ergebnislos wie ein Empfang im Pfarrhaus in einem Roman von Mlle Austen. Eine XYZ-Affäre ohne Aussicht auf Erfolg. Sehen Sie, der Wiener Kongreß war amüsant, kurz, galant und effizient. Auch mit dem Ozonschild und dem Ozonloch hat das so funktioniert. Bei diese FCKW gab es keine wissenschaftliches Konsens-Tutu, aber sehr gelungene Protokolle, erst in Wien, dann in Montréal. Es wurde politisch gehandelt, als praktikable Lösungen auf dem Tisch lagen. So soll das auch sein.
Er würde abschließend amüsiert feststellen, daß die Deutschen zwar die Kernenergie fürchten wie sonst nichts in der Welt. Aber mehr noch das große Frankreich - das unter anderem das überalterte, erdbebengefährdete, grenznahe Kernkraftwerk Fessenheim weiter unbeschadet betreiben darf. Das abzuschalten, wäre doch, wenn man wirklich wollte, wie einst beim Duc Enghien mit 300 Dragonern an einem Tag zu erledigen. Diese Energiewende ist schlimmer als ein Verbrechen, sie ist ein Fehler ;)
Thursday, August 28, 2014
Talking about future under climate change
by
Hans von Storch
On 25 to 27 August 2014, “Third Nordic International Conference on Climate Change Adaptation” took place in Copenhagen. I was asked to join a discussion panel at the end of the conference - with a short opening statement.
From listening to presentations here at the conference I got the impression that the term “future” is not always well defined even though it plays a very important role in thinking about and in planning adaptation. Often people describe the situation in a way as if that would be stationary “today” and then equally stationary “tomorrow”. In this framing the difference between today and tomorrow is only climate; everything else tomorrow is like today. This view is fundamentally flawed because
From listening to presentations here at the conference I got the impression that the term “future” is not always well defined even though it plays a very important role in thinking about and in planning adaptation. Often people describe the situation in a way as if that would be stationary “today” and then equally stationary “tomorrow”. In this framing the difference between today and tomorrow is only climate; everything else tomorrow is like today. This view is fundamentally flawed because
- a characteristic of “future” is its instationarity, i.e., permanent ongoing change without reaching “constant” conditions. Thus, traditional “stationary” planning tools and numbers, such as the “200 year flood” makes no sense anymore. Indeed, such a term is to express the probability of the present state-which makes sense also in instationary conditions, but it does not imply the forecast that such an event would, in a certain average sense, take place once in the coming 200 years.
- another characteristic of “future” is that many other things are changing as well-such as societal preferences, conflicts, land-use and technology.
Speaking consistently about possible and plausible futures requires taking these characteristics into account.
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